Aufholjagd

Altach rückt Admira nach 2:1-Sieg über FC Lustenau näher

Vorarlberg
30.10.2010 10:10
Altach ist Tabellenführer Admira in der Ersten Liga bis auf vier Zähler nahe gerückt. In einem kampfbetonten Vorarlberg-Derby gegen den FC Lustenau setzte sich Altach am Freitag mit 2:1 (0:1) durch und konnte damit den Punkteverlust der Admira beim 1:1 in Grödig ideal nutzen. Matthias Koch und Patrick Scherrer drehten einen 0:1-Rückstand innerhalb von elf Minuten und machten so den sechsten Sieg in den jüngsten sieben Partien sowie den 12. Heimerfolg Altachs en suite perfekt.

Zu Beginn hatte die Elf von Adi Hütter allerdings einen Schock zu verkraften. Hagspiel brachte die Gäste schon in der neunten Minute wie aus dem Nichts in Front, sein Schuss aus rund 20 Metern wurde noch abgefälscht und senkte sich unhaltbar für Goalie Kobras ins Tor. Altach-Verteidiger Sereinig traf kurz darauf nur die Stange, Lustenau blieb hingegen auf Konter bedacht und gefährlich und hatte knapp vor der Pause großes Pech, als ein indirekter Freistoß von Erbek einem Billardstoß gleich von beiden Stangen zurück ins Feld prallte.

Mit dem Halbzeit-Wechsel von Scherrer für Schütz bewies Hütter dann ein gutes Händchen. Erst bereitete der Neue mit einem schönen Solo die Vorlage auf Koch vor, der zum 1:1 traf (48.), dann besorgte er - etwas glücklich - nach einem Stangen-Abpraller aus zwei Metern die Führung (59.). Erst ab dieser Phase bemühte sich die kämpferisch starke Gäste-Elf zumindest eine Viertelstunde lang mehr ums Spiel, machte aber keinen Stich mehr. In der 66. Minute verhinderte Stojanovic sogar per Fuß gegen Ademi das 3:1.

Austria gelingt Siegtor in der 93. Minute
Austria Lustenau hat sich am Freitag durch einen Sturmlauf in der letzten halben Stunde einen verdienten 2:1-Sieg erarbeitet. Die ersten 60 Minuten hatten klar den Gästen gehört, sie wurden dafür in der 59. Minute durch die von Parapatits erzielte Führung belohnt. Der Ball war nach einem Eckball von Tesevic per aus spitzem Winkel abgegebenen Kopfball von Eibinger zum direkt vor dem Tor postierten Stürmer gekommen.

Mit diesem Rückstand wachten die Gastgeber aber auf und erzielten nur vier Minuten danach fast durch eine Kopie des ersten Treffers den Ausgleich. Nach einer Flanke von Boller und einem Kopfball von Roth traf Pöllhuber. Ab da kamen die Vorarlberger zu Torchancen fast im Minutentakt, waren aber erst in der 93. Minute erfolgreich. Nach Zuspiel von Krajic erzielte der in der 69. Minute eingewechselte Egharevba den Siegestreffer.

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