Seit Freitag vergangener Woche, 16.30 Uhr, läuft die Suche nach der 83-Jährigen. Mit zwei Hubschraubern und Wärmebildkamera sowie bis zu 130 Einsatzkräften am Boden wurde das Gebiet rund um den Radsberg durchkämmt. Ohne Ergebnis. "Die Frau bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Niemand hat die Pensionistin gesehen. Es gibt keinen einzigen Hinweis auf ihren Aufenthaltsort", erklärt Ermittlungsleiter Siegfried Taferner von der Polizei.
Vermutungen, der Ehemann der Pensionistin könnte sie aus dem Heim geholt haben – er soll bereits einmal durchgesetzt haben, dass sie im gemeinsamen Haus bleibt – haben sich nicht erhärtet. Der Pensionist (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) wurde zweimal einvernommen.
Hinweis von Hellseher
Hat sich die Frau im Wald verirrt, versteckt sie sich vor irgendjemandem oder fiel sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer? "Wir können derzeit nichts ausschließen", erklärt Taferner weiter. Nachdem alle Suchaktionen fehlgeschlagen waren, gingen die Beamten am Freitag sogar dem Hinweis eines Hellsehers nach. Er vermutete die Frau in einem Graben bei Unterkreuth. Taferner: "Wir haben alles abgesucht – es fehlt weiterhin jede Spur." Die Abgängige war am Tag ihres Verschwindens mit Trainingshose, blauem Pullover und Hausschuhen bekleidet.
"Kärntner Krone"










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