Auftrag aus Slowenien:

Heimischer Zement für Karawankenbaustelle

Kärnten
19.11.2020 09:23
Sowohl im österreichischen als auch im slowenischen Bauabschnitt des Karawankentunnels wird Zement aus Kärnten verbaut. Der Marktführer für Zement und Beton im Alpen-Adria-Raum, Alpacem, hat sich den Großauftrag gesichert. Bis zum Jahr 2024 werden mehr als 170.000 Tonnen Zement und Bindemittel gebraucht.

In der Heimat wird bereits seit 2018 auf Qualität aus Kärnten gesetzt. Der Auftrag aus Slowenien ist einmalig in der Firmengeschichte des Wietersdorfer Tochterunternehmens.

Acht Kilometer lang sind die Baulose insgesamt. Im Fokus steht Gleichmäßigkeit, deswegen wird bei Alpacem mit voll automatisierten Zementlaboren gearbeitet. Außerdem wird der österreichische Bauabschnitt vom Standort Wietersdorf (w&p Zement) und der slowenische vom Standort Anhovo (Salonit) beliefert. „Infrastrukturprojekte sind für die Bauwirtschaft besonders in Zeiten von Corona überlebensnotwendig“, meint Bernhard Auer, Geschäftsführer (Vertrieb, Marketing und Geschäftsentwicklung). „Gerade bei Großprojekten zeigt sich jetzt der große Mehrwert des Wissens- und Technologietransfers zwischen den einzelnen Unternehmen“, ergänzt Lutz Weber, Geschäftsführer (Technik, Personal und Einkauf).

Die Vorarbeiten in Slowenien laufen seit Herbst 2020. Der Tunneldurchschlag zur österreichischen Baustelle soll in zwei bis drei Jahren erfolgen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Kärnten
19.11.2020 09:23
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung