Neue Strategien

Strom für E-Mobile: Energiebedarf steigt deutlich an

Kärnten
28.10.2010 09:51
Sobald die ersten E-Mobile in Sachen Preis und Reichweite für den Konsumenten interessant werden, wird sich auch der Strombedarf unweigerlich erhöhen. "In Kärnten um drei bis fünf Prozent", wissen die Experten des Landes. Sie arbeiten an Strategien, um den steigenden Bedarf mit erneuerbarer Energie zu decken.

E-Mobilität ist zwar noch nicht alltagstauglich, der Trend zum abgasfreien Auto wird sich auf Dauer jedoch wohl durchsetzen. Kärnten zählt zu den Pionieren bei der E-Mobilität – Prognosen zielen darauf ab, dass bis 2020 jedes zehnte der 250.000 in Kärnten zugelassenen Autos ein E-Mobil sein wird.

"Es ist jedoch eher davon auszugehen, dass dieser Wert erst in 15 bis 20 Jahren erreicht werden wird", erklärt Albert Kreiner von der Landesregierung. Um den "Hunger" der E-Mobile zu stillen, sei daher künftig mit einer Erhöhung des Strombedarfs in unserem Bundesland von drei bis fünf Prozent zu rechnen.

"Derzeit werden verschiedene Strategien entwickelt, wie wir den Bedarf decken werden", erklärt Kreiner. Dabei setzt das Land vor allem auf erneuerbare Energiequellen. So sollen Photovoltaik-Anlagen auf Haus- und Industriedächern installiert werden. Windkraftanlagen und die Wasserspeicherkraftwerke (Reißeck 2 und Feldsee) sollen die Stromproduktion in Kärnten wesentlich erhöhen, heißt es.

"Kärntner Krone"

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