Schwerpunktkontrolle

Raser wurde mit 124 km/h in 50er-Zone gemessen

In Absprache von Stadt und Polizeikommando werden in Linz regelmäßig Schwerpunktkontrollen bezüglich Geschwindigkeitsübertretungen durchgeführt – jüngst so auch in der Landwiedstraße.

Mehr als doppelt so schnell als erlaubt! In einem mehrwöchigen Überwachungszeitraum wurden im September und im Oktober in der Landwiedstraße von der Polizei zu unterschiedlichen Tageszeiten Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Insgesamt wurde dabei die Geschwindigkeit von 3106 Fahrzeuge gemessen, 141 Lenker wegen Geschwindigkeitsübertretungen zur Anzeige gebracht.

Rücksichts- und verantwortungslos
„Ein Autofahrer wurde sogar mit unglaublichen 124 km/h aus dem Verkehr gezogen. Erlaubt wären in dieser Straße maximal 50 km/h. Dieses Verhalten ist rücksichts- und verantwortungslos. Es zeigt deutlich, dass wir auf solche Schwerpunktkontrollen einfach nicht verzichten können“, erklärt FP-Stadtvize und Verkehrsreferent Markus Hein.

„Kandidat“ für künftige stationäre Überwachung
Bisher befindet sich der Straßenzug ohnehin schon mehrmals wöchentlich im monatlichen Radarplan des Stadtpolizeikommandos, doch Hein geht nun noch weiter: „Treten an gewissen Örtlichkeiten regelmäßig massive Übertretungen auf, sind diese Kandidaten für zukünftige stationäre Geschwindigkeitsüberwachungen. Die Landwiedstraße gehört da mit dazu.“

Keine Abzocke der Autofahrer
Derzeit werden Geschwindigkeitsübertretungen an elf Standorten (wechselweise bestückt mit 3 Kameras) gemessen. Die Rotlichtüberwachung erfolgt an vierzehn Standorten (wechselweise bestückt mit 5 Kameras). Von einer Abzocke der Autofahrer will Hein nichts wissen. Niemand würde gezwungen, schnell zu fahren, auch wenn einen die Straßen oftmals regelrecht dazu verführen.

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Montag, 30. November 2020
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