"Wenn der Todesfall etwa an einem Donnerstag eintritt, müssen Angehörige oft bis zum übernächsten Wochenende auf die Beisetzung warten. Das ist eine ziemlich lange Zeit und eine große emotionale Belastung", schimpfen viele Bürger.
Schuld an diesen Verzögerungen trägt eine Baustelle. Die Bestattung Kärnten (BKG), die die städtische Bestattung übernommen hat, baut am Friedhofsareal ein neues Zentrum. Geschäftsführer Andreas Waldher: "Und zwar mit Obduktionsräumen, mit Kühlräumen, pietätvollen Verabschiedungszimmern und allem, was ein serviceorientiertes Unternehmen wie wir bieten muss." Dazu wird die alte Aufbahrungshalle saniert. "Derzeit zieht es fürchterlich, es ist kalt und unzumutbar. Das werden wir ändern", so Waldher.
Interessant sind die Auffassungsunterschiede hinsichtlich der Bauträger- und Eigentümerschaft des neuen Bestattungszentrums. Rathaussprecher Fritz Orasch meint: "Die Bestattung Kärnten ist nur Mieter, wir bleiben weiter Eigentümer." BKG-Chef Waldher widerspricht dem: "Wir finanzieren den Bau, und er gehört uns dann auch. Er steht halt nur auf städtischem Grund."
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"











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