"Trotzdem hat sich die Regierung bemüht, alle Bevölkerungsgruppen heranzuziehen", glaubt Hiesl trotz aller Einsparungen nicht, dass die Familien bei der Budgetsanierung benachteiligt wurden. Immerhin gäbe es trotz Kürzungen wohl kein Land, das Familienförderungen so großzügig verteilen würde wie Österreich.
Wobei Hiesl doch einräumt, dass der Sparkurs – der den österreichischen Familien insgesamt 363 Millionen Euro wegnimmt – für manche Landsleute zur Mehrfachbelastung werden könnte: "Familien, wo Vater oder Mutter in die Arbeit pendeln, trifft es durch die Anhebung der Mineralölsteuer und Kürzungen der Familienbeihilfe doppelt."
Junge empört
Bei der jungen ÖVP des Landes hingegen hält man mit der Kritik an der Budgetsanierung nicht hinter dem Berg: "In einem Land, in dem die Kinderquote unter 1,4 liegt, bei Familien zu sparen, ist unverständlich", kritisiert Vorsitzende Helena Kirchmayr die Änderungen der Bezugsdauer für die Familienbeihilfe. Da diese künftig nur mehr bis zum vollendeten 24. und nicht wie bisher bis zum 27. Lebensjahr bezahlt würde, treffe dies Studenten besonders hart.
Kronen Zeitung










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