
Für großes Aufsehen sorgte der Italiener im Mai mit dem angeblichen Kauf einer berühmten Likör- und Essigfabrik in München. Der Vertrag war unterzeichnet, doch Geld kam von Franco L. keines. Auch einem Ingenieur, der am Umbau des Gebäudes gearbeitet hatte, blieb das Honorar verwehrt. Zwei Monate später stellte der selbst ernannte Geschäftsmann ein Charity-Event auf die Beine - die beauftragten Organisatoren warten noch immer auf die Begleichung ihrer Auslagen.
Sein jüngster Streich: Er präsentierte sich als finanzieller Retter des vor dem Ruin stehenden Fußballklubs "Spielvereinigung Unterhaching". Doch von den angekündigten Sponsor-Millionen fehlt jede Spur.
Und auch in Wien laufen bereits Ermittlungen gegen den mysteriösen Italiener: Im Zuge fingierter Kreditanträge und mit falschen Versprechungen soll der 52-Jährige zwei Banken um insgesamt 182.000 Euro betrogen haben. Eine Filialleiterin dürfte ihn dabei tatkräftig unterstützt haben. Einziges Problem der heimischen Justiz: Man wisse nicht, wo sich Franco L. aufhält.
von Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.