Schwere Vorwürfe

Hat Arzt Patienten nach Schlaganfall Hilfe verweigert?

Burgenland
21.10.2010 16:56
Mit schweren Vorwürfen sieht sich derzeit ein praktischer Arzt aus Eisenstadt konfrontiert. Zuletzt erwachte ein Mann aus St. Georgen mitten in der Nacht mit Schmerzen im Nacken und im linken Arm. Er wählte den Notruf 141 und wurde an den diensthabenden Mediziner verwiesen. Hilfe bekam der Patient aber offenbar keine - die Rettung brachte den Mann später ins Spital. Diagnose: Schlaganfall!

"Als ich in der Nacht wach wurde, hab ich gleich gespürt, dass etwas nicht stimmt. Ich hatte große Angst", erzählte Franz W. aus St. Georgen der "Krone". Doch vom diensthabenden Arzt aus Eisenstadt bekam er nach eigenen Angaben keine Hilfe.

Im Spital wird Schlaganfall diagnostiziert
"Er hat gesagt, ich soll mich auf die andere Seite im Bett drehen", so der 45-Jährige. Der Patient rief stattdessen allerdings die Rettung, die Minuten später vor Ort war. Mit Blaulicht ging’s daraufhin ins Spital nach Eisenstadt, wo ein Schlaganfall diagnostiziert wurde.

Arzt: "Es stimmt, was der Mann sagt"
"Ich muss jetzt viele Pulver nehmen und auf Reha fahren", ist der Mann verzweifelt. Die Beweggründe des Arztes kann er nicht verstehen. "Ja, ich kann mich an den Anruf erinnern. Es stimmt, was der Mann sagt", bestätigte der Mediziner im Gespräch mit der "Krone". Mehr wollte er am Telefon nicht diskutieren...

von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung

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