Für viele Gegner der Anlage, die in dem Monsterverfahren Parteistellung inne haben, endete am Freitag die Berufungsfrist. Viele Bürgerinitiativen haben die Parteistellung schon wegen formalen Fehlern verloren – auch das wird bekämpft.
"Die Berufungen werden gesammelt und dem Umweltsenat vorgelegt. Dieser hat eine voll inhaltliche Entscheidungsbefugnis", weiß der Leiter des Kraftwerks-Verfahrens, Albert Kreiner. Daher wird die Instanz in Wien auch gerne als Umwelt-Gericht betitelt: Die drei zuständigen "Richter" können der Anlage Auflagen erteilen, das Projekt absegnen oder sogar abblasen. Es sei aber davon auszugehen, dass in einigen der strittigen Bereiche (Klima, Luft, Medizin, etc.) erneut Gutachten in Auftrag gegeben werden.
Alleine die Berufungen der Anwälte Franz Unterasinger (Gemeinde Ebenthal, fünf Bürgerinitiativen, 81 Privatpersonen) und Wolfgang List (12 Bürgerinitiativen, 30 Privatpersonen) umfassen 82 beziehungsweise 110 Seiten plus Anhänge.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
Foto: Bürgermeister Felsenberger (l.) und Jurist Unterasinger









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.