Experten warnen

In Kärnten nimmt Pfusch bei Heizanlagen zu

Kärnten
21.10.2010 17:28
Ein Ofen vom Hobby-Hafner, eine Heizanlage mit "Schwarz-Anschluss": "In Kärnten nimmt der Pfusch bei Feuerstätten zu!", warnen Brandermittler. Denn die unsachgemäße Installation der Heizanlagen hat oftmals verheerende Folgen. Mit Beginn der Heizsaison raten Kärntens Experten zu Vorsicht und Prävention.

"Die Öfen aus dem Baumarkt werden immer öfter selbst angeschlossen. Vielfach wissen die Leute gar nicht, dass ihre Heizanlagen von Experten überprüft werden müssen", erklären die Brandermittler des Kriminalamtes Kärnten.

Die Folge: Der Pfusch bei den Heizanlagen kann mit schlimmen Bränden enden. Neben der Gefahr für Menschen, bleiben die Hausbesitzer auf dem Schaden sitzen. Denn wurde die Feuerstätte nicht überprüft, zahlt auch die Versicherung nicht. "Dazu kann eine Anzeige wegen Fahrlässigkeit kommen", wissen die Ermittler.

Feuerstätte muss zugelassen werden
"Jede Feuerstätte muss zugelassen sein und von einer Fachkraft richtig angeschlossen werden", erklärt Michael Verderber, Innungsmeister der Kärntner Rauchfangkehrer. Er rät zudem, unbedingt einen Rauchmelder anzuschaffen. Die Systeme kosten nur zehn bis 20 Euro, können aber Menschenleben retten. 

von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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