In der Studie waren die Daten von 12.788 Frauen nach einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von elf Jahren ausgewertet worden. Zuvor hatten ursprünglich 16.608 Probandinnen in der Menopause im Durchschnitt 5,6 Jahre lang entweder eine Hormonersatztherapie oder ein Placebo erhalten.
Die ersten Veröffentlichungen zu den negativen Auswirkungen der Hormonersatztherapie - ehemals von vielen Gynäkologen propagiert - hatten bereits ab dem Jahr 2002 international für Aufregung gesorgt und zu einem deutlichen Rückgang bei der Verwendung der Hormone gegen Wechselbeschwerden geführt.
Bestätigung früherer Ergebnisse
Jetzt liegt mit der "JAMA"-Veröffentlichung eine Bestätigung der früheren Ergebnisse vor - allerdings erstmals bis zu den Mortalitätsstatistiken. Die Hauptergebnisse der Studie zeigten deutlich, dass unter anderem bei der Nachbeobachtung der Studienteilnehmerinnen in der Hormon-Gruppe um 25 Prozent mehr Fälle von invasivem Brustkrebs auftraten als in der Placebo-Gruppe.
Außerdem stieg das Risiko, dass bei der Diagnose bereits Lymphknoten befallen waren, um 78 Prozent. Die Todesrate durch Brustkrebs erhöhte sich unter den Frauen, die eine Hormontherapie erhalten hatten, um 96 Prozent. Die Todesrate insgesamt stieg um 57 Prozent.











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