Obwohl in einem Brief des Stadtschulrates klargestellt wurde, dass der Schulstreik nicht toleriert wird, versammelten sich Dienstagvormittag rund 700 Jugendliche vor dem Ballhausplatz. Sie alle forderten, dass die 14-jährige Araksya, die vergangene Woche von der Fremdenpolizei aus ihrer Klasse im Gymnasium BORG 3 in Wien-Landstraße abgeholt werden sollte, in Österreich bleiben darf.
"Wir werden nicht aufgeben und weiter für unsere Mitschülerin kämpfen", so Schulsprecher Moritz Wild. "Araksya ist kein Einzelfall, viele Menschen in Österreich erleiden täglich dasselbe Schicksal. Die Asylpolitik muss endlich geändert werden", so die jungen Demonstranten.
Nun kündigte die neue Leiterin der Wiener Fremdenpolizei, Andrea Jelinek, an, bei Abschiebungen keine uniformierten Beamten mehr einsetzen zu wollen. Unterdessen haben bereits 60.000 Menschen die Online-Initiative (Infobox) unterschrieben.
von Doris Vettermann und Klemens Groh, Kronen Zeitung









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