17 neue Insolvenzen

Viele Kärntner Frächter bangen um ihre Existenz

Kärnten
14.10.2010 18:50
Viele Kärntner Frächter bangen um ihre Existenz, allein heuer werden – wie schon 2009 – 17 neue Insolvenzen befürchtet. Hauptursachen sind die steigenden Treibstoffkosten und ein dramatischer Rückgang an Bauaufträgen vom Land und auch den Gemeinden.

Die Transporteure waren auch in Kärnten die von der Wirtschaftskrise am stärksten betroffene Branche. Und von der rasanten Talfahrt haben sich zahlreiche Frächter noch immer nicht erholt.

Im Gegenteil: Allein heuer werden wieder 17 Insolvenzen befürchtet. "Wir leiden unter den hohen Investitionskosten und den steuerlichen Belastungen sowie den Preisen, die von den Auftraggebern ständig nach unten gedrückt werden", so Bruno Urschitz von der Wirtschaftskammer.

Hohe Kosten, schlechte Auftragslage
So schlagen sich die steigenden Spritpreise pro Lkw und Jahr mit 7.000 Euro zu Buche und auch die Auftragslage sei sehr schlecht. Urschitz: "Es gibt derzeit kaum öffentliche Baustellen, weshalb uns in diesem Bereich Aufträge abgehen. Wir hoffen daher sehr, dass uns die Politik entgegenkommt und uns am Leben hält."

von Wilfried Krierer, "Kärntner Krone"
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