"Die Kosten waren zu hoch und wir konnten keinen Bauern finden, der die Tiere betreut", so Landesnaturschützer Bernhard Gutleb: "Und das Land als Büffelhalter – das geht nicht."
Am Mittwoch war es dann so weit: Der Amtstierarzt hat die Ausreiseerlaubnis unterzeichnet und den Tiertransporter kontrolliert. So weit, so gut: Nur, wie bekommt man einen ausgewachsenen und menschenscheuen Wasserbüffel-Bullen in einen Lastwagen?
Zehn Männer mit Bärenkräften und zweieinhalb Stunden Zeit waren nötig, um die Tiere auf die Reise nach Deutschland zu schicken. Gutleb: "Die Büffel kommen auf eine Farm in Niedersachsen."
Drei Tiere blieben da
Nur ein Muttertier, dessen vier Tage altes Kälbchen sowie eine trächtige Kuh blieben vorerst zurück, weil ihnen der Doktor die Ausreise verweigerte. "Diese Tiere werden wir einem Landwirten schenken, aber nur unter der Auflage, dass er die Büffel weiterhin im Keutschacher Moor weiden lässt", so Gutleb.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"











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