Eigentlich eh klar: Hemmungslose Egoisten erklimmen die Karriereleiter wesentlich schneller als rücksichtsvolle Menschen mit sozialer Ader. Nur schade, dass dabei Beschäftige, die sich um das Wohl ihrer Kollegenschaft kümmern, auf der Strecke bleiben...
Es ist zwar lobenswert, im Beruf nicht nur aufsich selbst zu schauen, sondern auch nach einer friedlichen Koexistenzmit der Kollegenschar zu trachten. Dem beruflichen Fortkommenist ein solches Verhalten jedoch leider abträglich. EinerStudie britischer Arbeitspsychologen der Universität Sheffieldzufolge verpassen viele Beschäftigte vor lauter Rücksichtihre eigenen Chancen.
Vortritt statt Rücksicht nehmen Das heißt nicht, dass Charaktere mit einemgesunden Gespür für ihre Umgebung nicht auch Chefsesselbesetzen können - schließlich ist Einfühlungsvermögenein wichtiger Faktor bei der Führung von Mitarbeitern. Eslässt sich aber ableiten, dass Egoisten ihren Weg in dieChefetage schneller hinter sich bringen. Und das nicht zuletztdeshalb, weil sie ausgerechnet von den konsensorientierten Kollegenden Vortritt überlassen bekommen.
"Aktiv an der Karriere arbeiten" Nikos Bozionelos, Chef-Autor der Studie empfiehltdaher, "sich die eigenen Schwächen und Stärken bewusstzu machen, sondern aktiv am eigenen Aufstieg zu arbeiten".
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