"Es besteht kein Zweifel mehr daran, dass die in einem Haus bei Bleiburg gefundenen Waffen von dem verstorbenen Sprengmeister stammen", heißt es. Dieser wurde verdächtigt, einer der Bombenleger in den Siebzigern gewesen zu sein.
Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat jetzt einen Sachverständigen beauftragt, der das Gefährdungspotenzial der gefundenen Sprengmittel beurteilen wird. Die Ermittlungen des Landesamtes für Verfassungsschutz sind indes so gut wie abgeschlossen.
Ob es für die Besitzer des Anwesens, auf dem das Waffenlager entdeckt wurde, eine Anklage nach dem Waffen- oder dem Kampfmittelgesetz geben wird, steht noch nicht fest. "Das hängt von der Qualität und vom Zustand der Waffen ab. Das ist noch zu klären", weiß Helmut Jamnig, Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Ministerium richtete Projektgruppe ein
Auch das Ministerium ist inzwischen bei der historischen Aufklärung der Siebzigerjahre-Attentate aktiv geworden: Eine Projektgruppe wurde eingerichtet, die die Kärntner Historikerkommission unterstützen soll.
Der Leiter der Kommission, Wilhelm Wadl, ist voller Erwartungen. Bislang sei man bei den Recherchen zu den damals agierenden Personen oft auf verschlossene Türen gestoßen, wenn es um die Einsicht von Akten ging.
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.