Zwischen 300 und 700 Euro sollen die Bürger von Eisenstadt nun auf den Tisch blättern - das müssen sie zur neuen Straßenbeleuchtung in ihrer Stadt beitragen. Eine Summe, die man nicht gerade in der Küchenlade liegen hat. Dabei ist die Höhe der Vorschreibung davon abhängig, wie viele Meter das Haus oder die Wohnung von der Leitung entfernt ist.
Bereits Anfang 2008 wurde im Gemeinderat einstimmig der Beschluss zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung gefasst. Nach Fertigstellung erhielten die Bürger jetzt die Rechnung präsentiert. "Gerade in dieser Jahreszeit - Beginn der Heizperiode, Schulstart - haben viele Betroffene finanzielle Engpässe. Da trifft einen so eine Forderung doppelt", sagt SP-Vizebürgermeister Günter Kovacs.
Er schlägt daher vor, den Bürgern Zahlungserleichterungen ohne zusätzliche Kosten anzubieten. "Die Anliegerleistungen sollen quartalsmäßig vorgeschrieben werden. Dadurch würde sich die Belastung über das ganze Jahr verteilen", erklärt Kovacs.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
Symbolbild
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