Panzerfaust entdeckt

46-Jährige rammt Waffennarr Messer in den Rücken

Wien
12.10.2010 12:57
Mit einem Messer im Rücken hat für einen 65-Jährigen am Montagabend ein Streit mit seiner Lebensgefährtin geendet. Der Mann wurde mit einer acht Zentimeter tiefen Fleischwunde ins Spital gebracht, Lebensgefahr bestand nicht. In der Wohnung des Pensionisten in der Pogrelzstraße in der Donaustadt entdeckte die Polizei nach dem blutigen Vorfall ein illegales Waffenarsenal, darunter sogar ein Panzerabwehrrohr. Dabei bestand gegen ihn ein Waffenverbot.

Die 46-jährige Frühpensionistin und ihr Freund hatten laut Polizeisprecher Roman Hahslinger beide etwas getrunken. Es war auch nicht das erste Mal, dass das Paar in einen heftigen Streit geriet. "Plötzlich" steckte das Messer im Rücken des Mannes. Die Klinge war neben der Wirbelsäule eingedrungen.

Die Frau stritt ab, ihren Partner mit dem Messer angegriffen zu haben. Sie habe "nur" eine Pfanne nach ihm geschleudert. Das Messer sei auf der Pfanne gelegen, lautete ihre Erklärung.

Trotz Verbots Waffen gehortet
Das illegale Waffenarsenal bestand unter anderem aus dem Panzerabwehrrohr, Luftdruckpistolen und Gewehren sowie Munitionsteilen. Der nach Schwierigkeiten mit der Polizei mit einem Waffenverbot belegte Pensionist bezeichnet sich als leidenschaftlicher Sammler.

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