FPK-Chef Uwe Scheuch zeigte sich stolz zu sehen, dass so viele Menschen hergekommen sind, um des "Freundes Jörg Haider" zu gedenken. Er, Scheuch, habe im vergangenen Jahr an dieser Stelle versprochen, egal was kommen mag, dieses Gedenken stets aufrecht zu erhalten.
"Man stellt sich die Frage, wie und warum"
"Sie werden mich tot noch verfolgen", zitierte Landeshauptmann Gerhard Dörfler einen Satz von Jörg Haider und betonte, dass es für manche immer noch unbegreiflich sei, was vor zwei Jahren passiert ist. "Man stellt sich immer noch die Frage, wie und warum es passiert ist. Wir werden die Fragen wahrscheinlich nicht beantworten können, aber es ist wunderschön zu wissen, dass nach wie vor viele Freunde in und außerhalb Kärntens zu Jörg Haider stehen", sagte Dörfler.
Weiters hob er Haiders Umgang mit den Menschen hervor, er habe ihnen Würde gegeben: "Beinahe jeder Kärntner hat ein Erlebnis mit Jörg Haider in seiner Erinnerung."
"Wir haben kein Erbe angetreten"
Dörfler sprach auch den von den Medien geschaffenen Begriff "Haiders Erbe" an. "Wir haben kein Erbe angetreten, wir haben eine Verantwortung übernommen", erklärte er unter Beifall. "Das Land muss ein Herz haben, eine Seele haben und zusammenstehen, wenn es um politische Ideen geht, das ist eine Erbschaft von Haider", meinte Dörfler.
Haiders Familie gedachte ihm in privatem Rahmen. Witwe Claudia hatte außerdem bereits am Samstag zum Jörg-Haider-Gedächtnislauf nach Maria Saal geladen. Die BZÖ-Spitze traf sich wiederum am Freitag zur Kranzniederlegung an der Unfallstelle.









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