Für die Kredite in Höhe von 2,4 Millionen Euro gibt es keine aufsichtsbehördlichen Genehmigungen, denn lediglich 350.000 Euro waren erlaubt. Doch gesetzlich braucht es laut Achill Rumpold, dem zuständigen Referenten im Büro von Landesrat Josef Martinz, diese Erlaubnis, damit eine Bank einer Gemeinde einen Kredit gewähren kann. Dennoch sollen die Millionen ausbezahlt worden sein. Rumpold: "Inzwischen dürfte die betroffene Bank ihren Fehler bemerkt haben und soll der Kommune den Geldhahn abgedreht haben."
"Am Montag ist der Prüfbericht fertig. Dann haben wir die Zahlungen auf dem Tisch und werden auch über die Konsequenzen beraten", so Franz Sturm, der Leiter der Gemeindeabteilung. "Es wird viel Phantasie notwendig sein, um diese prekäre Situation zu lösen. Denn so einen Fall hatten wir noch nie." Für die Gemeindebürger in Stall könnte jedenfalls der leichtsinnige Umgang der Politiker mit dem Geld höhere Gebühren bringen und einen Investitionsstopp in der Gemeinde.









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