Gerüchte, wonach die Polizeistatistiken "positiviert" werden, zerstreut Sicherheitsexpertin Kohlweiß: "Jede bekannte Straftat ist darin zu melden – es gibt nur wenige Ausnahmen." In den ersten neun Monaten gab es heuer in Kärnten 22.776 Fälle (minus 3,1 Prozent), wobei 14.820 davon "Delikte gegen fremdes Vermögen" betreffen: Einbrüche, vor allem in Autos und Wohnungen, steigen stark; Coups in Büros und Häuser gehen leicht zurück. Etwas mager ist die Aufklärungsquote mit 45,6 Prozent, die aber in den Landbezirken immer noch deutlich über jenen von Klagenfurt (36,7 %) und Villach (42,6 %) liegt.
Da sind die Osttiroler Ermittler erfolgreicher: 51,6 Prozent der bislang 1.466 Fälle konnten heuer schon erledigt werden. Insgesamt ist im Bezirk Lienz aber die Zahl der Verbrechen "dank" Einbruchsbanden gestiegen – gleich um neun Prozent.
"Kärntner Krone"









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