Das zweitälteste Hochhaus Klagenfurts an der Ecke von Florian-Gröger-Straße und St. Ruprechterstraße hat schon 50 Jahre auf dem Buckel. Und weil bereits des Öfteren Mauersteine auf Passanten fielen, musste die Baubehörde einen Instandsetzungsauftrag erteilen. Das war schon vor einem Jahr.
Außer, dass ein Baugerüst aufgestellt wurde, ist seither aber nichts passiert. Und die Klagenfurter fragen sich schon, wann das lästige Gerüst und damit der Schandfleck verschwindet.
Schädigend für Geschäfte
Einer dieser Besitzer, Fritz Kranzelbinder, hat im Erdgeschoss ein Geschäft: "Einigen war der Kostenvoranschlag zu teuer. Deswegen haben sie die Hausverwaltung gefeuert. Seither ist man sich nicht mehr einig und das Ganze dauert und dauert." Kranzelbinder ist sauer: "Erstens kostet das Gerüst Unmengen, zweitens ist das schädigend für mein Geschäft."
Die Chefin der Baubehörde ist Karin Zarikian: "Das Gerüst ist noch bis Jahresende genehmigt. Die Arbeiten sollten bald weitergehen." Im schlimmsten Fall kann die Behörde selbst den Bauauftrag erteilen und das Geld eintreiben.
von Serina Babka, "Kärntner Krone"









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