"Faule Post"

Grüne befürchten Betrug bei den Briefwahl-Stimmen

Wien
06.10.2010 18:19
Die "Schneckenpost" in Wien sorgt nicht nur für Ärger bei Kunden, sondern wirft nun die Frage auf, ob alle beantragten Briefwahlkarten rechtzeitig zugestellt werden. Doch das ist nicht die einzige Kritik: Die Grünen wittern Wahlbetrug. Es gebe Fälle, in denen Personen in Altersheimen beim Ausfüllen die Hand geführt wurde.

Mit 6. Oktober ist die Frist abgelaufen, bis zu der eine Wahlkarte bestellt werden konnte. Doch es sind noch nicht alle beim Wähler eingelangt. Wer noch keine beantragt hat, kann dies nur noch persönlich im zuständigen Wahlreferat des Bezirksamtes bis Freitag, 12 Uhr, tun. Was passiert mit denen, die auf dem Postweg sind? "Das geht sich im Normalfall aus", heißt es vonseiten der Post.

Der Opposition ist die Briefwahl aber sowieso ein Dorn im Auge. "Auf Wiener Märkten werden Migranten von der SP angesprochen, um eine Vollmacht für Wahlkarten zu erhalten, und in Geriatriezentren werden ohne Wissen der Betroffenen Wahlkarten bestellt", wettern die Grünen. Denn die Karten müssen erst bis 18. Oktober eintreffen. Die SP weist alle Vorwürfe zurück.

Kronen Zeitung

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