Schon vor vier Jahren sorgte die Affäre für Aufsehen, da es bei dem Firmenimperium des Unternehmensberaters plötzlich Probleme gab und auch der Sponsorvertrag für Kärntner Sportler wackelte. Die Ermittlungen begannen – unter schwierigen Bedingungen, da der 60-Jährige in Bestzeiten 36 Niederlassungen mit 200 Mitarbeitern hatte, allesamt im weit zu fassenden Bereich der Unternehmensberatung tätig.
"Stimmt nicht!"
Gerüchte, wonach Villach Drehscheibe für Geldwäsche italienischer Mafiosi war, bestätigten sich nicht. Übrig blieb "nur" eine Anklage, wonach der Firmenboss mit Hilfe einer 31-Jährigen knapp 1,8 Millionen von seinen Kunden veruntreut haben soll. "Stimmt nicht!", widerspricht Verteidiger Hannes Arneitz. "Wir sind selbst das Hauptopfer. Es wurden Unterschriften gefälscht, Unterlagen manipuliert, um meinen Mandanten zu belasten!" Von Privatstiftungen seien überdies drei Millionen Euro verschwunden. Wo das Geld ist, bleibt rätselhaft.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"










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