"Lukas war für viele von uns ein guter Freund, fast wie ein Bruder, mit dem man durch dick und dünn gehen konnte." "Er war ein Mensch, der wusste, wie man sein Leben in vollen Zügen genießen kann." Die große Betroffenheit der Freunde des verstorbenen 16-Jährigen spiegelt sich auch in den Kommentaren im Internet wider.
Lukas hatte am Samstagabend mit Freunden in Weißenstein gefeiert. Kurz vor vier Uhr morgens verließ der Bursche die Runde, um sich laut eigenen Aussagen heim nach Villach zu begeben. Ob er dies wirklich vorhatte, wird wohl für immer ungeklärt bleiben.
"Möglicherweise war er alkoholisiert"
Fest steht, dass er in Weißenstein über die Gleise in Richtung Spittal spazierte, als plötzlich von hinten ein Zug herbeiraste. Der junge Mann dürfte diesen zu spät bemerkt haben. "Ein Zug, der von hinten kommt, ist tatsächlich erst im letzten Moment zu hören", so ein Polizeibeamter in Weißenstein. "Und möglicherweise war der junge Mann alkoholisiert." Von einem Selbstmord sei jedenfalls nicht auszugehen.
Der Lokführer hatte übrigens noch versucht, eine Notbremsung einzuleiten - er hatte jedoch keine Chance mehr, den Zug vor dem Burschen anzuhalten.
Symbolbild









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