"Unser Konsumentenschutz ist für alle da; auch für Pensionisten, Selbstständige, Bauern. Nicht nur für unsere Mitglieder", sagt AK-Präsident Günther Goach. Möglich macht das eine erprobte Kooperation mit dem Land. Es zahlt der AK einen Sockelbeitrag, damit die Kammer ihre Leistungen für alle Bürger anbietet.
Jetzt verdichten sich Hinweise, dass das Land nach der Arbeitnehmerförderung auch den Konsumentenschutz zur Regierung holen will. "Das wäre wieder eine rein politische Aktion. Man erspart sich damit nichts. Das Land hat auch nicht einmal das Fachwissen", ärgert sich Goach: "Die Leidtragenden wären vor allem viele Pensionisten. Ihnen dürften wir nicht mehr helfen. Da geht es in den meisten Fällen um Mietangelegenheiten."
Doch auch auf den heiklen Gebieten der Lehrlingsausbildung, der Internet- und Telefonkosten und von Wirtschaftsbetrug sind Josefine Traunik und ihr Team sattelfest. Goach: "Auch bei den Problemen mit den Banken haben sich Kompetenz und Kontakte sensationell ausgezahlt. Da sind viele, ja die meisten, Bankdirektoren schon gleich freiwillig zu uns gekommen und haben Lösungen angeboten."
Pro Jahr werden durch die Tätigkeit der Konsumentenschützer derzeit etwa zwei Millionen Euro Schaden erspart; durch Warnungen und Interventionen.
"Mir ist Politik absolut wurscht", sagt Goach: "Mir geht es nur darum, den Leuten zu helfen. Und dass man uns helfen lässt."
von Hannes Mößlacher, "Kärntner Krone"









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