Ganz Chile wartet
Präsident Pinera: Rettung der Kumpel “steht kurz bevor”
Der Leiter der Rettungsarbeiten, Andre Sougarret, dämpfte jedoch die Erwartungen Pineras. Er verstehe natürlich, dass jeder auf eine baldige Rettung hoffe, doch man dürfe keine Risiken eingehen. Es gebe momentan keinen Grund zu der Annahme, dass die Kumpel vor der zweiten Oktoberhälfte befreit werden könnten. Eine Rettung noch im Oktober sei jedoch "wahrscheinlich".
Drei Bohrer im Einsatz
Die Bergleute müssen seit dem 5. August in der Mine San Jose in der Atacama-Wüste, etwa 850 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago, in 700 Meter Tiefe ausharren. Mit insgesamt drei Bohrern graben die Rettungskräfte einen Weg zu den Verschütteten. Am Montag war einer der Bohrer nur noch 200 Meter von den Bergleuten entfernt. Die Kumpel sollen in einer Rettungskapsel an die Oberfläche gebracht werden.
Angehörige frohen Mutes
Die Stimmung an der Mine war seit Tagen zunehmend hoffnungsfroh. Die dort campenden Familien grillten zwischen ihren Zelten, ihre Kinder lachten über einen Clown. Währenddessen liefen die Vorbereitungen für die medizinische Versorgung der Bergarbeiter nach deren Rettung auf Hochtouren. Auch ein Hubschrauberlandeplatz für den raschen Transport der Bergleute ins nächstgelegene Krankenhaus in Copiapo wurde angelegt.
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