Inzwischen müsste es eigentlich bekannt sein, dass die städtische Umweltabteilung MA 22 rigoros gegen Umweltsünder im Schutzgebiet Wienerwald vorgeht. Wer ertappt wird, muss mit saftigen Geldbußen und hohen Wiederherstellungskosten rechnen. So ist derzeit ein Strafverfahren im Gang, nachdem im Juli die Mamsellenwiese beim Penzinger Reitstall Rieglerhütte widerrechtlich mit Bauschutt trockengelegt worden war (siehe Infobox).
Umweltfrevel gilt aber anscheinend immer noch als Kavaliersdelikt: Bereits zum zweiten Mal wurden in einem Wald an der Sophienalpenstraße bei der Siedlung Hinterhainbach im 14. Bezirk großen Mengen Betonbrocken "entsorgt". "Man hat den Boden mit einem Bagger abgegraben und die Vertiefung mit dem Bauschutt aufgefüllt", berichtet der von besorgten Anrainern alarmierte Grünen-Bezirksrat Wolfgang Krisch.
Man werde hart durchgreifen, kündigt Karin Büchl-Krammerstätter, Leiterin der MA 22, an. "Wir mussten dort nämlich schon einmal einschreiten."
von Peter Strasser, Kronen Zeitung










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