Budget für Vierbeiner

„Senkung der Hundeabgabe wäre eine Idee“

Na wuff! Die Linzer FPÖ ist scheinbar auf den Hund gekommen. Denn Abgabenreferent Michael Raml wirft dem für Freilaufzonen zuständigen VP-Stadtvize Bernhard Baier jetzt vor, er würde zu wenig für die Vierbeiner tun. Obwohl er etwa 2019 rund 190.000 Euro für Kotsackerlspender oder Tränken zur Verfügung gehabt hätte.

Die eine Hälfte der gesamten Netto-Einnahmen aus der Hundeabgabe wird als Subvention dem Linzer Tierheim gewährt, die andere Hälfte soll den Hunden wieder zu Gute kommen. 2019 hat man 380.000 Euro eingenommen. „Das Geld wäre also vorhanden, aber es fehlt einfach am Umsetzungswillen des zuständigen Referenten, er macht zu wenig für Hunde“, schießt FP-Stadtrat Michael Raml einen zynischen „Giftpfeil“ in Richtung Bernhard Baiers.

Pläne für neue Freilaufzone
Denn laut dem Freiheitlichen hätte Baier zwar 190.000 Euro zur Verfügung gehabt, aber nur rund 44.000 € tatsächlich im Sinne der Vierbeiner ausgegeben. Ein Vorwurf, den dieser entschieden zurückweist: „In meinem Budget sind 44.000 € dafür veranschlagt. Und mit diesen Mitteln versuche ich auch effizient und sinnvoll umzugehen.“ So wird etwa derzeit gerade die Errichtung von Wasserstellen bei der Hundezone hinter dem Musiktheater, beim WAG-Park westlich der Landstraße und der Parkanlage Sonnenpromenade überprüft. Zudem gibt es Pläne für eine neue eingezäunte Freilaufzone beim Bruckner-Tower in Urfahr.

„Budget völlig ausreichend“
„Ich glaube, die Größenordnung des Budgets für diesen Bereich ist völlig ausreichend“, so der VP-Stadtvize, der weiter anmerkt: „Wenn Stadtrat Raml jetzt aber rund 150.000 Euro über hat, von denen er mir nichts gesagt hat, könnte er ja überlegen, ob man im Sinne der Hundehalter nicht vielleicht die Hundeabgabe senken könnte.“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Dienstag, 20. Oktober 2020
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