200.100 Besucher

"Lange Nacht der Museen" wurde in Wien vielen zu kurz

Wien
03.10.2010 11:41
Die Qual der Wahl ist in der "Langen Nacht der Museen" groß gewesen, natürlich vor allem in Wien. Draußen in den Dörfern und Kleinstädten ist das Museumsangebot ja überschaubar, daher "schaffte" man in diesen sieben Stunden zwischen 18 Uhr und 1 Uhr früh meist spielend den Gang durch die lokalen Museen und konnte sich in Ruhe alles ansehen – die Wiener hatten es da viel schwerer, ihnen wurde die "Lange Nacht" meist zu kurz, 200.100 Menschen ließen sich davon aber nicht beirren...

An die hundert Museen hatten in der Bundeshauptstadt ihre Pforten geöffnet – und da hieß es selbstverständlich von vornherein, eine kleine Auswahl zu treffen. Was gar nicht so einfach war, denn die Wiener Museumsszene ist bunt und vielfältig.

Probeliegen in Sarg im Bestattungsmuseum
Da stellte sich beispielsweise die Frage, ob man einen "klassischen" Museumsbesuch unternehmen sollte, mit der Kunst im Mittelpunkt, oder lieber ein nicht alltägliches Ziel ansteuert, wie etwa das Bestattungsmuseum auf der Wieden, wo ein Leichenschmaus serviert wurde und sogar ein Probeliegen in einem Sarg angesagt war – für besonders Mutige.

KHM und NHM mit gewohnt starkem Besucherandrang
Liebhaber von Süßigkeiten hatten die Möglichkeit, im Marzipan- und Demel-Museum durch die Geschichte des traditionsreichen Hauses zu reisen oder sich in der Heindl-Schokowelt an einem Schokolade-Brunnen zu laben. Wie in jedem Jahr besuchten viele Interessierte das Kunst- und das Naturhistorische Museum (7.920 bzw. 11.684 Besucher).

Und wer nach dem Trubel ein wenig verschnaufen wollte, der war mit einem Abstecher in die tropische Schmetterlingswelt im Burggarten gut beraten. Eine Ruhe-Oase in einer Nacht voll schöner Erlebnisse.

von Erich Vorrath, Kronen Zeitung

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