18.09.2020 08:06 |

Hoffnungsträger

Grüner Wasserstoff für TIAG machen

Die Initiative für Wasserstoff als grünem Treibstoff für Industrie und Verkehr nimmt in Kärnten Fahrt auf! Neben dem Chiphersteller Infineon, der OMV und dem Verbund springen jetzt auch die Treibacher Industrie AG (TIAG) und Verteilnetzbetreiber Kärnten Netz auf den Zug in Richtung grüne Energiewende auf.

Mit Wasserstoff (H2) als grünem recycelbaren Kraftstoff für die Industrie und den Verkehr will das Land Kärnten zum Vorreiter bei der Nutzung der nicht unumstrittenen Zukunftstechnologie werden. Nach der Vorstellung des Programmes für grünen Wasserstoff (wir berichteten), wollen immer mehr Unternehmen mitmachen und ihre Emissions-Bilanz verbessern. „In Kärnten sind bereits 20 Projekte erfasst, die in Planung oder in Umsetzung sind“, heißt es aus dem Büro von Landesrat Sebastian Schuschnig: „Wir freuen uns, dass die regionale Produktion von grünem Wasserstoff aus erneuerbarer Energie Fahrt aufnimmt.“

Mit an Bord ist jetzt auch das Chemie-Unternehmen Treibacher Industrie AG (TIAG), das sich unter anderem mit dem Recycling von Katalysatoren beschäftigt. Geplant ist die Errichtung einer Elektrolyse-Anlage zur Wasserstoffherstellung für Produktionsprozesse in Althofen. Die H2-Erzeugung soll mit Strom aus erneuerbarer Energie erfolgen – in Zusammenarbeit mit der Kelag-Tochter KNG-Kärnten Netz GmbH.

Ob auch eine Wasserstoff-Aufbereitungsanlage, wie bei Infineon in Villach, geplant ist, ist noch nicht bekannt. Kommende Woche sollen jedoch die Details präsentiert werden.

Thomas Leitner
Thomas Leitner
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