Innovationen gefragt

Im AMAG-Labor wird es bis zu 600 Grad heiß

„Wir arbeiten konsequent weiter, um schneller aus dem Tal der Tränen zu tauchen“, betonte Gerald Mayer, als der AMAG-Chef über das turbulente erste Halbjahr Bilanz zog. In Blickrichtung Innovationen setzt der Aluminiumhersteller aus Ranshofen dabei große Stücke auf sein komplett umgebautes Forschungszentrum.

CMI - die Abkürzung klingt ein wenig wie die US-Fernsehserien, bei denen sich alles um Tatortgruppen der Kriminalpolizei dreht. Damit hat aber das Center for Material Innovation, das sich hinter der Abkürzung verbirgt, nichts zu tun - auch wenn hier ebenfalls Detailarbeit gefragt ist.

Nachhaltigkeit und Recycling sind große Treiber
155 Experten treiben vom Forschungszentrum der AMAG die Weiterentwicklung des Aluherstellers voran. Nachhaltigkeit und Recycling sind dabei zwei der ganz großen Treiber, wenn es um Produktentwicklungen geht, die später in der Automobil-, Luftfahrt-, Verpackungs- und Maschinenbau-Industrie Anwendung finden.

„Premiumlieferant“
„Wir setzen als Premiumlieferant noch stärker als bisher auf Innovation und höchste Qualität“, betont Vorstandschef Gerald Mayer, der ein Feuerwerk an Neuheiten ankündigte. Das Forschungszentrum spielt daher alle Stückerl: Im Wärmebehandlungslabor können die kleinen Abschnitte von Blechen oder Platten in Glühöfen einer Hitze von bis zu 600 Grad ausgesetzt werden, während etwa im Mikroskopielabor auch unerwünschten Schadensphänomene auf den Grund gegangen werden kann.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Montag, 21. September 2020
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