Geplant ist der Ausbau auf 435 Betten, eine Verdoppelung des derzeitigen Angebots, sowie die Errichtung eines 1.850 Quadratmeter großen Wellness- und Spabereichs mit Sauna, Dampfbad, Behandlungsräumen, Wassererlebniszone für Kinder und Seminarräumen. Das Vier-Sterne-Hotel soll als Ganzjahresbetrieb geführt werden. Derzeit ist es nur im Winter geöffnet.
Rund zehn Millionen Euro Kosten sollen über Banken finanziert werden. Einen beträchtlichen Teil soll die öffentliche Hand übernehmen: Die Tourismus Holding soll mit 3,75 Millionen Euro einsteigen, der Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) mit 2,6 Millionen und vom Land sollen weitere 900.000 Euro an Sondermitteln fließen. Darüber wird am Dienstag in der Regierung entschieden.
Kritik am Projekt
Während der KWF seine Zustimmung erteilt hat, steht die Tourismus Holding dem Projekt kritisch gegenüber. Es gebe ungleich verteilte Risiken und wesentliche Nachteile zu Lasten der Holding beziehungsweise des Landes, heißt es in einem Situationsbericht der Geschäftsführer Friedrich Morri und Reinhard Zechner. Wegen Altschulden sei der derzeitige Betrieb als "Unternehmen in Schwierigkeiten" einzustufen, was beihilfenrechtliche Konsequenzen haben könnte.
von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"
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