05.09.2020 08:57 |

Staus erwartet:

Herbst löst im Tourismus nahtlos den Sommer ab

Nur noch zweimal schlafen und dann geht’s für Kinder in Wien, Niederösterreich und im Burgenland wieder in die Schule. Das läutet auch das letzte große Reisewochenende ein, denn der Osten Österreichs urlaubt traditionell gerne in Kärnten. Heuer setzt man hierzulande aber ohnehin auf eine lange Saison.

„Sommerfrischler aus dem Wien“ waren gerade an den Kärntner Seen immer schon gefragte Gäste. Auch heuer sind die Österreicher dem inländischen Süden treu. Mit dem Ende der Schulferien im Osten Österreichs und in Bayern wird’s ruhiger, die klassischen Reiserouten dürften am Wochenende aber dementsprechend voll sein. Asfinag und ÖAMTC warnen vor Staus.

Aus ist die Tourismussaison damit aber noch lange nicht. „Die Nachfrage für September und Oktober ist jedenfalls auch da“, betont Josef Petritsch, Tourismus-Spartenobmann in der Wirtschaftskammer.

Wo sonst Kinder das Zepter schwingen, ziehen jetzt ruhesuchende Wanderer oder Fischer, sportliche Reiter und Radfahrer oder Kulinarik-Freunde aus dem In- und Ausland ein. Petritsch: „Wichtig ist, den Gästen zu zeigen, dass sie willkommen sind! Und das funktioniert nur, wenn Beherberger, Wirte und Ausflugsziele geöffnet haben!“ Im Herbst, wenn sich Aktivitäten wieder im Innenraum abspielen, müsse sehr auf die Einhaltung der Corona-Maßnahmen geachtet werden.

Während Corona das Frühjahr quasi zur Null-Nummer gemacht hat, lief der Sommer besser als erwartet – die „Krone“ hat berichtet“. 1,2 Millionen Euro investiert die Kärnten Werbung heuer in die Bewerbung des Kärntner Herbst.

Elisabeth Nachbar
Elisabeth Nachbar
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