Schwieriger Einsatz

Bergsteiger erleidet epileptischen Anfall am Glockner

Kärnten
25.09.2010 11:06
Ein serbischer Bergsteiger, der mit einer achtköpfigen Gruppe am Großglockner unterwegs war, hat am Freitagnachmittag einen epileptischen Anfall erlitten und ist mehrere Meter abgerutscht. Da aufgrund der Witterungsverhältnisse eine Rettung per Hubschrauber nicht möglich war, stiegen Mitglieder der Bergrettung Heiligenblut (Bezirk Spittal) zur der Gruppe auf.

Die acht Bergsteiger stiegen gegen 17 Uhr gerade von der Adlersruhe über das Hoffmannskees in Richtung Franz-Josefs-Höhe ab, als der 37-Jährige auf rund 3.200 Metern Seehöhe plötzlich den epileptischen Anfall erlitt und einige Meter abstürzte. Ein Mitglied der Bergsteigergruppe verständigte daraufhin per Notruf die Landesleitstelle.

Die Mitglieder der Bergrettung wurden von den Rettungshubschraubern "Christophorus 7" und "Alpin 4" bis zum sogenannten "Frühstücksplatzl" geflogen, von wo sie dann den Aufstieg zur Gruppe antraten. 

Der verunglückte Bergsteiger hatte sich bei seinem Absturz glücklicherweise nicht schlimmer verletzt und konnte sich selbstständig auf den Weg ins Tal machen. Drei Bergsteiger stiegen zur Franz-Josefs-Höhe, fünf erreichten die Salmhütte und setzten den Abstieg am Samstag fort.
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