Das Etikett „1. Pandemiefestival“ ist kaum nötig: Schauspieler und Publikum wissen, was sie Corona schulden. „Wir spielen in Klagenfurt auf dem Messeparkplatz der Theaterhalle. Alle halten dabei Abstand“, erzählt Janout.
Eine Herausforderung für Regisseurin Angie Mautz und das Ensemble, zu dem Iris Maria Stromberger und Gabriela Zaucher gehören. Janout: „Oft reißt einen das Spiel mit – und man ertappt sich dabei, dass man wieder jemand zu nah gerückt ist.“ Die Herausforderung ist für den 24-Jährigen, der im zweiten Jahr in der Schauspielschule Krauss in Wien studiert, eine gute Lehrzeit.
Er hat schon vor dem Studium Rollen gehabt, wollte das Spielen aber von Grund auf lernen. Mit Spezialerlaubnis durfte er dann schon im ersten Jahr auftreten. Seine Abschlussprüfung wird ihm zwar die Bühnenreife bescheinigen, der Klagenfurter will dennoch sein zweites Studium - Publizistik- und Kommunikationswissenschaft - abschließen.
Die schwarze Komödie von Jean Genet, in der Claire (Stromberger) und Solange (Janout) davon träumen, ihre gnädige Frau (Zaucher) zu ermorden, spielt noch am 25., 26., 27., 28. und 29. August (20.30 Uhr).
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