Seine Herzlosigkeit kommt einen burgenländischen Firmenchef nun teuer zu stehen. Weil seine Assistentin krank wurde, feuerte sie der Manager kurzerhand. Doch das ließ sich die Frau nicht gefallen. Sie suchte Unterstützung bei der Arbeiterkammer. Die Experten erstritten nun 5000 Euro Entschädigung für die 28-Jährige.
Mit viel Fleiß arbeitete die junge Frau als Assistentin der Geschäftsführung eines Unternehmens. Doch dann erkrankte sie und teilte dies der Firma mit. Als sich nach 14 Tagen eine längere Abwesenheit abzeichnete, wollte der Chef die wöchentlichen Stunden seiner Mitarbeiterin zunächst von 40 auf 20 reduzieren - was diese ablehnte. Daraufhin flatterte ihr die Entlassung ins Haus. Angeblich habe die Burgenländerin eine nicht korrekte Krankmeldung vorgelegt.
„Die Vorgehensweise des Chefs war ungerechtfertigt“, stellt Heinzi-Erik Hobisch von der Arbeiterkammer klar. Erst vor Gericht zeigte sich der Arbeitgeber einsichtig und zahlte der 28-Jährigen schließlich 5000 Euro nach.
Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.