Bei dem Dreijährigen habe es sich um ein chronisch krankes Kind gehandelt, sagte die ärztliche Direktorin, Alexandra Kofler. Die genauen Gründe, die zu seinem Tod geführt hätten, seien unklar. Bei der häufigen Erkrankungsform sei nach einem üblichen Therapieschema behandelt worden. "Noch nie" habe es derartige Komplikationen gegeben. Kofler sprach von einer "abnormalen Reaktion" und verwies auf die gerichtlich angeordneten Untersuchungen.
Der Bub hatte laut ORF-Bericht mehrere Einläufe erhalten, auf den dritten habe das Kind mit hohem Fieber und Krämpfen reagiert. Die Mutter sei nach eigenen Angaben damit vertröstet worden, die Symptome seien nach derartigen Einläufen "normal". Als dann ein Arzt eintraf, war es für den Buben bereits zu spät. Er sei an einer Stoffwechselentgleisung, einer sogenannten Hypokalzämie, gestorben.
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