Heftige Spekulationen

Seilbahnchef ließ Tourismusverband hängen

Gmunden Bad Ischl, Europas Kulturhauptstadt 2024, muss sich einen neuen Aufsichtratsvorsitzenden für den Tourismusverband suchen. Nach zwei Jahren an der Spitze räumte Johannes Aldrian den Posten. Die seit Tagen kursierenden Gerüchte um Streitereien weist der Chef der Katrin-Seilbahn aber entschieden zurück.

Drei Jahre vor dem Ablauf seiner Periode als Aufsichtsrat-Vorsitzender des Bad Ischler Tourismusverbandes zieht sich Johannes Aldrian zurück: „Aus privaten Gründen. Ich werde Vater und möchte mehr Zeit für meine Familie haben“, begründet er seinen vorzeitigen Abgang. An den Gerüchten über einen zerstrittenen Haufen sei nichts dran. „Es gibt keine Schieflage“, versichert der Chef der Katrin-Seilbahn.

Rücktritt aus persönlichen Grümden
Auch SP-Bürgermeisterin Ines Schiller will von Reibereien nichts wissen. „Man kann bei gewissen Projekten unterschiedlicher Meinung sein, aber Streit ist das keiner. Der Rücktritt hat nur persönliche Gründe!“ Die Stadtchefin schließt nicht aus, dass aus der Umgebung versucht wird, Unruhe in Kulturhauptstadt zu bringen. „Trotz Krise läuft es gut“, so Schiller, die bei der Katrin-Seilbahn Aufsichtsrat-Vorsitzende ist.

Nöhammer übernimmt interimsmäßig
Wann die Nachfolge Aldrians im Tourismusverband geklärt sein wird, ist unklar. Urlaubsbedingt sei es laut Schiller schwierig einen Sitzungstermin zu finden. Das Gremium besteht aus zwölf Personen. Interimsmäßig übernahm Aldrians Stellvertreter Andreas Nöhammer (Eurothermen-Resort) den Vorsitz. Geschäftsführer bleibt weiterhin Stephan Köhl.

Mario Zeko
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Sonntag, 26. September 2021
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