21.07.2020 06:00 |

Christian Stöckl:

„Sorge wie die Zahlen steigen“

Anfang Juni gab es fast keine Covid-Infizierten mehr im Bundesland Salzburg. In den vergangenen sechs Wochen stieg die Zahl aber wieder deutlich an und lag am Montag bei 67 Erkrankten. Durch neue Infizierte in den Krankenhäusern der Barmherzigen Brüder und Tamsweg müssen Ärzte und Pfleger in Quarantäne.

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Stetig ist die Zahl der Corona-Infizierten in Salzburg seit Mitte Juni gestiegen. Der erste Sprung entstand durch den Rotarier-Cluster nach einem Treffen im Stift St. Peter. Darauf folgten positive Fälle in Altersheimen in der Stadt Salzburg. Vergangene Woche erwischte es die Polizei – sieben Fälle und zwei geschlossene Inspektionen in der Landeshauptstadt waren die Folge.

Rückkehrer aus den Balkan-Ländern haben in den letzten Tagen für weitere Fälle im Bundesland gesorgt. Gesundheitsreferent Christian Stöckl ist daher für eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, wie etwa beim Einkaufen. „Insgesamt sehe ich es mit Sorge, weil die Zahlen deutlich zunehmen“, so Stöckl. Für ihn erfüllt die Nasen-Mund-Schutzmaske gleich mehrere Zwecke: „Sie hat einen psychologischen Effekt und zeigt, dass wir noch mitten in der Pandemie stecken. Außerdem können mit den Masken hoffentlich drastischere Maßnahmen verhindert werden.“ Drastischere Maßnahmen wären zum Beispiel die erneute Sperre von einzelnen Regionen.

Weitere Spitäler von neuen Fällen betroffen
Positive Corona-Fälle gab es nun auch in der Landesklinik Tamsweg und im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder. In beiden Häusern wurde bei jeweils zwei Patienten eine Covid-Infektion nachgewiesen, die sich auf das Personal auswirkt. So mussten in Tamsweg sechs Ärzte und Pfleger abgesondert werden. Bereits am Freitag wurden, wie berichtet, elf Ärzte und Pfleger im Landesspital isoliert.

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