Strengere Kontrollen

Exekutive nimmt illegale Tuning-Szene ins Visier

Zu schnell, zu laut, zu gefährlich: Die niederösterreichische Polizei hat in St. Pölten mit einer Schwerpunktaktion auf die zunehmenden Beschwerden der Bevölkerung über aufgemotzte Autos reagiert. Auch in Wiener Neustadt kündigt die Exekutive nach dem Unfall mit zwei verletzten 14-Jährigen - die „Krone“ berichtete - eine härtere Gangart an.

Das St. Pöltner Seengebiet ist längst nicht nur bei Erholungssuchenden äußerst beliebt. Mittlerweile hat es sich zu einem Treffpunkt für PS-Freunde von weit über die Grenzen der Landeshauptstadt entwickelt. Während viele von ihnen lediglich ihren Stolz auf vier Reifen auf dem Parkplatz zur Schau stellen, gibt es auch schwarze Schafe, die die physikalischen Grenzen ihres Fahrzeugs austesten.

Zuletzt häuften sich die Anzeigen vor allem aufgrund von Lärmbelästigung, weshalb die Polizei nun reagierte. Mit einem mobilen Kontrollteam wurden bei einer Schwerpunktaktion vor allem illegale Umbauten ins Visier genommen. Das Ergebnis: eine Kennzeichenabnahme, 31 Organmandate und 24 Anzeigen.

Der Kampf gegen illegale Rennen oder nächtliche Drift-Action gestaltet sich für die Exekutive aber schwierig. „Die Fahrer stellen ,Außenposten‘ auf. Ist die Luft rein, geben sie Gas“, berichtet ein Ermittler. Erwischt wurden bei dem Schwerpunkt übrigens auch zwei Rumänen, die mit ihren Audis mit über 200 km/h auf der A1 gemessen wurden.

Eine härtere Gangart gegen die Roadrunner-Szene kündigt auch die Polizei in Wiener Neustadt an. Dort gab zuletzt ein 21-jähriger BMW-Lenker zu viel Gas, verlor die Kontrolle und erfasste zwei 14-Jährige am Gehsteig. Bei Kontrollen auf den bekannten „Rennstrecken“ wurden zuletzt einige Führerscheine einkassiert.

 Niederösterreich-Krone
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