Toni Stricker, der im April seinen 80. Geburtstag feierte, wurde in Wien geboren und stieg als Jung-Musiker 1953 in die Jazzband Vera Auer ein, wo er prominente Mitstreiter wie Joe Zawinul, Hans Salomon oder Attila Zoller hatte. Als Swing-Geiger spielte Stricker mit seinem ersten eigenen Quintett und musizierte u.a. bei Fatty Georges "Saloon" und im Wiener Volksgarten. Nach ersten Aufnahmen wurde er Konzertmeister im Theater an der Wien (bis 1974) und arbeitete in Kooperationen etwa mit Peter Alexander, Hans Moser oder Helmut Qualtinger.
Im Jahr 1976 beendete er seine Tätigkeit als Auftragsmusiker, ging ins Burgenland und besann sich auf jene "Pannonische Musik", mit deren ganz eigener Mischung er eine intensive zweite Karriere startete: Musik für Bühne, TV und Film, Konzertserien auch ins Ausland und eigene Alben folgten reihenweise. Wenige Monate nach seinem Geburtstag wurde der "pannonische Teufelsgeiger" Stricker im Juni im Konzerthaus mit einer Gala gefeiert.
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