"Humanitäre Gründe"
Nordkorea lässt Kutter-Besatzung aus Südkorea frei
Nach Angaben Nordkoreas hatte das Schiff in einer nordkoreanischen Wirtschaftszone im Japanischen Meer gefischt. Der Vorfall hatte die höchst angespannten Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiter belastet.
Die Spannungen in der Region hatten bereits mit dem Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffs "Cheonan" Ende März zugenommen. Damals kamen 46 Seeleute ums Leben. Eine internationale Untersuchung ergab, dass ein nordkoreanischer Torpedo den Untergang verursachte. Pjöngjang weist dies zurück.
In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul kündigte eine Gruppe von übergelaufenen früheren nordkoreanischen Soldaten unterdessen an, auf den Sturz der Führung in Nordkorea hinwirken zu wollen. Wie der Generalsekretär der rund 200 abtrünnigen nordkoreanische Soldaten umfassenden Gruppe, Jang Ce-yul, am Montag der Nachrichtenagentur AFP sagte, soll dafür die Loyalität des Militärs zu Machthaber Kim Jong Il geschwächt werden. Die Gruppe steht demnach in Kontakt zu Mitgliedern der nordkoreanischen Armee und will mit deren Hilfe in dem streng kontrollierten Land Videos und weiteres Informationsmaterial verbreiten.
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