Lebenslänglich

Braunbär getötet: Jägerschaft schließt Verdächtigen aus

Kärnten
03.09.2010 15:30
Jener Mann, der im Juni vergangenen Jahres den Braunbären "Roznik" an der südlich kärntnerisch-slowenischen Grenze erschossen hatte, ist nun von der Kärntner Jägerschaft ausgeschlossen worden. Die Polizei hatte den Wilderer nach gut einem Jahr ausgeforscht.

Nach monatelangen Ermittlungen hatte die Polizei den Jäger anhand von Faserspuren auf einer Decke überführt. Die Causa liegt seit einigen Wochen bei der Staatsanwaltschaft Klagenfurt. Der Disziplinarrat der Kärntner Jägerschaft schloss den Verdächtigen nun auf Dauer aus.

Das habe es bisher noch nie gegeben, teilte der Disziplinarrat am Freitag mit. Das Urteil sei aufgrund der vorliegenden Beweismittel und Zeugenaussagen erfolgt. Da der Verurteilte Berufung beim Unabhängigen Verwaltungssenat angemeldet hatte, ist das Disziplinarerkenntnis allerdings noch nicht rechtskräftig.

Der Braunbär Roznik, der sein Revier im Grenzland von Slowenien und Kärnten hatte, war im Logartal knapp hinter dem Grenzübergang Paulitschsattel (Bezirk Völkermarkt) gefunden worden.

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