28.06.2020 06:00 |

Antrag abgelehnt!

Meghan und Harry: Vom Pech verfolgt

Antrag abgelehnt! So schnell wie erhofft wird das neue Projekt Archewell von Meghan und Harry wohl nicht auf Schiene gebracht werden. Der Teufel liegt oftmals im Detail ...

Das „Kind“ hat immer noch keinen Namen - zumindest keinen offiziell behördlich anerkannten. Aus Sussex Royal sollte Archewell werden. Aber prompt werden den Ex-Royals Meghan und Harry bürokratische Steine in den Weg gelegt. US-Behörden haben die Eintragung als Marke abgelehnt.

Schon Anfang April, als die Auswanderer enthüllten, wie ihre neue Organisation heißen sollte, stand sie unter keinem guten Stern. Viel zu früh gaben sie den Namen Archewell bekannt, sie hatten sich noch nicht die entsprechende Domain im Internet gesichert. Ein Fehler, der sogleich von ein paar Spaßvögeln ausgenutzt wurde. Eine gefakte Internetseite führte zu einem YouTube-Video von Kanye West und hatte natürlich absolut nichts mit dem geplanten Sozialprojekt zu tun.

Der Antrag beim Patent- und Markenamt war fehlerhaft und unvollständig
Und jetzt der nächste „Schock“: Offenbar waren dem zuständigen Sachbearbeiter beim amerikanischen Patent- und Markenamt die Angaben über das Wirkungsfeld ihrer Non-Profit-Organisation zu vage und ungenau, wie die englische Zeitung „The Sun“ berichtete. Noch dazu wurde eine Gebühr nicht entrichtet, und eine Unterschrift hat ebenfalls gefehlt. Auch für (ehemalige) Mitglieder des Königshauses gibt es in diesem Fall keinen Promi-Bonus.

Man sollte doch meinen, dass Harry und Meghan für Dinge dieser Art fähige Leute engagieren, die dafür bezahlt werden, auf solche Formalitäten zu achten. Aber weit gefehlt: Denn diese Unachtsamkeit könnte jetzt eine längere Wartezeit nach sich ziehen und legt das Projekt für unbestimmte Zeit auf Eis. All diese Probleme wären nicht aufgetaucht, wenn Meghan und Harry der royalen Familie treu geblieben wären. Dann hätten sie nämlich weiterhin ihren bereits bewährten „Markennamen“ Sussex Royal nutzen dürfen.

Unterstützung im Alltag kommt unterdessen von einer neuen Mitbewohnerin. Meghans Mama Doria Ragland ist bei den Sussexes eingezogen, um ihnen auch mit Enkel Archie unter die Arme zu greifen. Zu hoffen ist, dass Harry gut mit ihr auskommt, denn ein Zusammenleben mit der Schwiegermutter soll unter Umständen ganz schön anstrengend sein. Doch in der 18-Millionen-Dollar-Nobel-Villa mit acht Schlafzimmern und zwölf Bädern wird man sich wohl auch aus dem Weg gehen können.

Elisabeth Salvador, Kronen Zeitung

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