25.06.2020 08:30 |

Skigebiet Gaißau

Projekt mit Risiko: Weiter Kritik an Speicherteich

Ein 150.000 Kubikmeter großer Speicherteich ist das Herzstück im Konzept der neuen Besitzer der Gaißauer Bergbahnen. Aber: Das geplante Bauwerk liegt in einem „besonders hochwertigen Wald“, wie Experten betonen.

„Das Projekt hat seine kritischen Punkte.“ Das ist das erste Resümee von Theodor Steidl nach dem Lokalaugenschein für den geplanten Speicherteich im Skigebiet Gaißau-Hintersee am Mittwoch.

Steidl, Chef des Landesreferats für Wasserwirtschaft, leitete das Treffen am angedachten Standort nahe der Talstation des Latschenalm-Sesselliftes. Anwesend waren die designierten beiden neuen Besitzer, Behördenvertreter, Naturschützer und die Landesumweltanwaltschaft.

Heftige Kritik an Bauvorhaben

Was dem Vorhaben im Weg stehen könnte? „Das geplante Projekt befindet sich in einem sehr hochwertigen Wald“, sagt Steidl. Und: „Schon möglich, dass das Projekt deswegen platzt.“ Die Experten des Landes empfehlen das Projekt weiterzuverfolgen, sich dieses Risikos aber bewusst zu sein. Auch schützenswerte Biotope soll es in dem Wald geben. Bereits im Vorfeld hatte die Landesumweltanwaltschaft die „massiven Eingriffe“ kritisiert. Auch die Grünen üben heftige Kritik.

Besitzer bleiben gelassen

Bergbahn-Besitzer Berthold Lindner sagt: „Wir sind sehr froh über alle Anregungen. Wir werden unsere Hausaufgaben machen.

Nikolaus Klinger
Nikolaus Klinger
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