13.06.2020 17:11 |

In Zug vergessen

Schweizer Behörden suchen Goldbarren-Besitzer

So mancher hat schon einmal etwas im Zug vergessen, ob es sich nun um einen Koffer, Handschuhe oder ein Musikinstrument handelt. Ärgerlich ist dies natürlich allemal, auch wenn auch die meisten Dinge meist relativ kostengünstig zu ersetzen sind. Dies aber trifft wohl kaum auf Paket mit Goldbarren im Wert von 170.000 Euro zu, das im Oktober 2019 sichergestellt wurde. Vermisst wird der Fund anscheinend noch nicht - der Besitzer hat sich noch nicht gemeldet, aber fünf Jahre Zeit, seine Ansprüche geltend zu machen.

Im Oktober 2019 sei in einem Waggon eines Zugs von St. Gallen nach Luzern ein Paket mit Goldbarren im Wert von 182.000 Franken (rund 170.000 Euro) sichergestellt worden, heißt es in einer amtlichen Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft der Schweizer Stadt Luzern. Trotz umfangreichen Abklärungen hätten die Berechtigten nicht ausfindig gemacht werden können. Die Goldbarren wurden deshalb beschlagnahmt.

Um wie viele Kilogramm Gold - und ob es sich um den aktuellen Wert - handelt, wurde nicht verraten. Im Oktober 2019, als die Barren gefunden wurden, kostete ein Kilogramm Gold rund 48.000 Franken, was etwa 3,8 Kilogramm entsprechen würde. Zuletzt lag der Goldpreis bei 53.000 Franken, sodass das Gewicht bei 3,4 Kilogramm liegen würde.

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