„Koordiniert Vorgehen“

NATO bereitet sich auf mögliche zweite Welle vor

Ausland
06.06.2020 18:04
Porträt von krone.at
Von krone.at

Man wolle alle Maßnahmen getroffen haben, um noch besser und schneller auf das Coronavirus reagieren zu können, erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Die Pläne für Bereitstellung von ausreichenden Transportkapazitäten und das Anlegen von Vorratslagern sollen noch im Juni diskutiert werden.

Die NATO treibt nach Angaben ihres Generalsekretärs konkrete Planungen voran, um sich für eine mögliche zweite Welle der Corona-Pandemie zu wappnen. Das sagte Jens Stoltenberg der „Welt am Sonntag“. Ziel sei dabei ein koordiniertes Vorgehen im Kampf gegen das Virus. „Wir müssen unsere Planungen so abstimmen, dass den NATO-Mitgliedern und den Partnerländern, die eng mit dem Bündnis verbunden sind, bei der Bekämpfung des Coronavirus noch besser und schneller geholfen werden kann“, betonte Stoltenberg.

Medizinische Ausrüstung soll sichergestellt sein
Die Pläne sollten nach seinen Worten bereits in Kürze fertiggestellt und den Verteidigungsministern des Bündnisses Mitte Juni bei ihrem virtuellen Treffen zur Beratung vorgelegt werden. Die Pläne beinhalten Maßnahmen wie etwa die Bereitstellung von ausreichend Transportkapazitäten für medizinisches Material und das Anlegen von Vorratslagern, die einen schnellen Zugriff auf medizinische Ausrüstung ermöglichen.

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