Das Geheimnis um Bigfoot ist gelüftet: "Bigfoot" ist tot. Oder vielmehr der Mann, der "Bigfoot" war: Ray Wallace erfand vor über 40 Jahren den amerikanischen Yeti - als Scherz, wie erst jetzt bekannt wurde.
"Bigfoot", eine viel beschriebene mysteriöseKreatur in den Wäldern im Nordwesten der USA, gibt es garnicht. Das affenähnliche Wesen war nur eine Erfindung deskürzlich verstorbenen Amerikaners Ray Wallace, wie dessenFamilie jetzt aufdeckte.
Als Scherz entlarvt Sein Vater hatte die Monsterspuren vor Jahrzehntenselbst gelegt, gestand Sohn Michael Wallace einer Zeitung undentlarvte damit die vermeintliche US-Variante des Yeti als "Scherz".
Frau posierte im Fellkostüm "Die Wahrheit ist: Bigfoot ist gerade gestorben",sagte er. Ray Wallace' Ehefrau soll sogar manchmal im Fellkostümals Bigfoot posiert haben.
Vor rund vier Jahrzehnten hatte Wallace erstmals"Beweise" für den Affenmenschen veröffentlicht, einenscheuen Einzelgänger mit über 40 Zentimeter langen Füßen.
Bigfoot-Füße aus Holz Sohn Michael erklärte, Wallace habe die großenFüße aus Holz schnitzen lassen und sich einen Spaßdaraus gemacht, die rätselhaften Spuren zu legen.
Er fertigte auch unscharfe Fotos und Audiobändermit den angeblichen Geräuschen der Kreatur an. Wallace habe"einige Leute" gehabt, die für die Fotoaufnahmen einen Zottelpelzanlegten.
Alles kam heraus, nachdem der Bigfoot-Erfinder imAlter von 84 Jahren am 26. November im Bundesstaat Washingtonan einem Herzleiden gestorben war.
Waldarbeiter als erste Zeugen Im Sommer 1958 hatte ein Waldarbeiter in Nordkaliforniendie ersten Riesenspuren entdeckt.
Eine Lokalzeitung berichtete daraufhin überden Bigfoot, der wie das Ungeheuer von Loch Ness und der SchneemenschYeti die Fantasie von Menschen in aller Welt beflügelte.
Bigfoot vor der Kamera 1967 machte die Kreatur wieder Schlagzeilen, alsder Amerikaner Roger Patterson in Nordkalifornien "Filmaufnahmen"von ihr einfing.
Obwohl die Wallace-Familie jetzt das Geheimnis lüftete,geht die Zeitung davon aus, dass einige "Kryptozoologen" und Fansdes haarigen Monsters an ihrem Glauben festhalten werden.
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